Im Zuge der mediengestützten Globalisierung ist der zugängliche Markt für den privaten Verbraucher drastisch gewachsen. Resultat einer solchen angebotsbezogenen Reizüberflutung durch sämtliche Medien hindurch ist eine psychische Abwehrreaktion des Konsumenten: Er nähert sich dem theoretischen, betriebswirtschaftlichen Modell des „Homo Oeconomicus“ deutlich an. Dieser idealtypische Verbraucher ist ein eigenorientiertes, rational handelndes Wesen mit klar definierten Konsumvorlieben, das – nicht zuletzt durch das Internet – über den Markt und sein Angebot vollständig im Bilde ist.