Technisch setzt Sonys Playstation 3 neue Maßstäbe im Konsolenbereich. Der so genannte Cell Prozessor ist ein Core-Prozessor auf Power PC-Basis und hat eine Taktfrequenz von 3,2 Gigabyte. Seine möglichen 2,18 Terra-FLOPS übertreffen die theoretische Rechenleistung des X-Box 360-Prozessors um das Doppelte.
Im Rahmen der tatsächlichen Nutzleistung ist die PS3 mit etwa 14,6 Giga-FLOPS leistungstechnisch etwas unter der neusten PC-Prozessor-Generation einzuordnen. Das Power Prozessor Element beinhaltet einen L2-Cache von 512 Kilobyte Größe.
Der Grafikprozessor namens Reality Synthesizer von Nvidia basiert auf den GeForce 7-Karten und verfügt über 256 Megabyte GDDR3-VRAM mit einer 700-MHz-Taktung. Mit einer Floating Point Performance von 1,8 Terra-FLOPS, programmierbaren Parallel Floating Point Shader Pipelines und voller HighDefinition-Unterstützung auf gleichzeitig zwei Kanälen ist die Konsole für die Highend-Grafiken kommender PS3 Spiele optimal ausgestattet.
Die Playstation 3 hat einen Arbeitspeicher 256MB XDR Main RAM.
Das Audiosystem auf Grundlage des Cell Chips bietet Dolby Digital 5.1-, DTS- und Linear PCM-Unterstützung.
Erweiterbarkeit und Kompatibilität sollen vier USB 2.x-Schnittstellen, ein Kartenlesegerät für Memory Sticks und ein Bluetooth 2.0-Anschluss gewährleisten. Speichermedien sind über ein 8fach-DVD-ROM- und 24fach-CD-ROM-Laufwerk einzulesen, das auch zweifache Blue-Ray Unterstützung bietet.
Netzwerkfähigkeit ermöglicht ein Ethernet Controller mit einem Input und zwei Outputs. Als Audio- und Video-Outputs dienen ein analoger AV MULTI-Ausgang und ein optischer Digital Audio-Ausgang.
Darüber hinaus ist die Festplatte der PS3 abnehmbar und das System dadurch auf Kapazitätserweiterungen eingerichtet. So kann mittels spezieller Platinen zwischen externen Harddiscs gewechselt oder über eine SATA-Kabel große 3,5-Zoll-Festplatten betrieben werden. Dieses so genannte Open Plattform-Konzept soll den Austausch von und den Zugang zu neuen Komponenten erleichtern.
Die PS3 unterstützt die gängigsten medialen Softwareformate, darunter die Videoformate MPEG1, MPEG2 und MPEG4, die Musikformate Wave und MP3 und die üblichen Bildformate wie Bitmap, JPEG und GIF.
Autor: Patrick Bienia
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