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2009 22 Jan

Mensch, Magie und Zauberei

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Steinzeitliche Höhlenbilder sind wohl die ersten Darstellungen, die eine Verbindung der Menschen zu magischen Kräften bekunden. Die Menschen, die damals hilflos den Naturgewalten ausgesetzt waren hatten eine tiefe Furcht vor Dämonen, Geistern und Gespenstern. Darstellungen aus den Zeiten der Höhlenmenschen zeigen seltsame Wesen, eine Art Mischung aus Mensch und Tier, denen übersinnliche Kräfte zugesprochen wurden.

Die primitiven Völker stellten sich die Götter zunächst als Tiere vor, später bekamen sie dann menschliche Gestalt. Für die Tierdarstellungen waren besonders Stiere, Löwen, Hunde Bären und Esel beliebt. Viele Darstellungen zeigen magische Opferhaltungen, die die Menschen vermutlich von der eigenen Angst befreien sollten. Häufig sind auch Lebewesen dargestellt, die eine Mischung aus Mensch und Tier erkennen lassen. Nicht nur Dämonen und Geister wurden von unseren Vorfahren gefürchtet, auch der Mensch selbst und die „Weiße Magie“, die von ihm ausging, sollte magische Kräfte haben.

Die „weiße Magie“ wirkte schützend und wohltätig. Sie sollte den Menschen helfen durch Zaubersprüche, Formeln, Riten und Kräutermixturen sie von den verschiedensten Leiden zu befreien. Die Ausübenden nannte man Magier und Zauberer. Vermutlich verleitete die Macht, die gegenüber den abergläubischen Menschen empfunden wurde die Magier und Zauberer zum Missbrauch. So entstand die „schwarze Magie“.

Die geistigen Kräfte und das Wissen über die Naturheilmittel lies ihnen übernatürliche Kräfte zusprechen, und die Menschen hatten wenig Möglichkeit sich der Macht dieser „Zauberer“ zu entziehen. Der Glaube an die Magie und Zauberei ließ nicht nur die primitiven Völker verleiten. Magie wurde auch bei den alten Kulturvölkern zur Religion. Ägypter, Griechen, Babylonier, hielten den Glauben an das Übernatürliche aufrecht. Zauberformeln und unheimliche Rituale dienten in erster Linie vermutlich dem Zweck die Macht aufrecht zu erhalten und die Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen. Das spätrömische Reich kann als Hochphase der Zauber-und Magiephase gesehen werden. Erst nach Beendigung der großen römischen Kriege setzte eine Änderung der Glaubensrichtung ein. Neue Anschauungen und kulturelle Einflüsse beendeten den Aberglauben.

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